Miniworkshop: Im Einklang sein

Viele wissen gar nicht, mit wie viel Anstrengung, Konflikten und Leid diese wunderbaren Klänge erkauft sind.
Professor Helmut Möller, Gründer des Kurt-Singer-Instituts für Musikergesundheit

»Das Instrument, das Sie selber sind«

Wie Sie

  • leichter und müheloser spielen
  • ohne Schmerzen und ohne sich zu schädigen
  • unangemessene Auftrittsängste verlieren
  • Ihr wahres Potential verwirklichen

Inhalte

  • Körper und Karriere – Wo Träume begraben werden
  • Warum 76 % der Berufsmusiker über ernste, die Musikausübung behindernde Beschwerden klagen Studie
  • Von der Wichtigkeit des Kinästhetischen im Auditiven
  • Der Körper als Instrument
  • Lampenfieber und Auftrittsängste
  • Vom mechanistischen zum somatischen Denken
  • Pioniere körperorientierten Lernens – F. M. Alexander, Moshé Feldenkrais und Thomas Hanna
  • Sensomotorische Amnesie – Was elementare neuromuskuläre Reaktionen auf Stress mit chronischen Schmerzen zu tun haben
  • Die Korrelation von Muskelspannung und Angst
  • Warum Entspannung nicht die Lösung ist
  • Musik und Bewegung – Instrumentalisierte Höchstleistung
  • Wie Body Maps unser Bewegungsverhalten bestimmen – Die Kartographie der Motorik
  • Erstaunliche Einblicke in die Anatomie und Physiologie des Körpers
  • Wie man sich gebraucht – Übungen in Tun und Lassen
  • Das Wiederbeleben der Träume
  • Wie man das Gelernte mühelos integriert

Ihr wahres Potential
Viele Musiker verwirklichen nur einen Teil ihres wahren Potentials, ein Großteil der Berufsmusiker klagt über ernste körperliche Beschwerden, viele beenden ihre Karriere wegen körperlicher Probleme weit vor ihrer Zeit.
DER SPIEGEL 1/2011 | DER TAGESSPIEGEL 1/2010

Das Spielen eines Instruments ist nicht nur ein auditives, sondern auch ein körperliches, ein hochgradig repetitives kinästhetisches Geschehen.

Je besser, je müheloser Sie sich bewegen können, desto leichter fällt Ihnen das Spiel.

Sind Ihre inneren Repräsentationen unvollständig, sind Ihre inneren Landkarten nicht korrekt, machen Sie sich Ihr Leben und Ihr Spiel unnötig schwer.

In diesem Seminar lernen Sie spielerisch und sehr praxisorientiert all das, was Sie als Musiker oder als Studierende über Ihren Körper wissen sollten.

Sie lernen das Instrument zu spielen, das Sie selber sind.

Für wen?
Für Berufs- und ambitionierte Musiker, die leichter und müheloser spielen möchten. Und selbstverständlich für Studierende der Musik, die am Anfang ihrer Karriere stehen.

Zeiten
Ich biete zu diesem Thema Miniworkshops als auch Tages- und Wochenendseminare an.

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Benötige ich irgendwelche Vorkenntnisse?
Nein.

Ich habe Schmerzen. Ist dies ein Grund nicht teilzunehmen?
Nein. Im Gegenteil.

Ich habe keine Schmerzen. Ist dies ein Grund nicht teilzunehmen?
Nein. Im Gegenteil.

Es ist ein kleines Unglück, dass so viele Musiker erst dann handeln, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist.

Professionelles Musizieren ist hoch repetitives Tun, das meint: gleiche und sehr ähnliche Bewegungen wiederholen sich hunderttausendfach. Der Körper meldet sich mit schmerzhaften Symptomen in der Regel aber erst nach einiger Zeit.

Sich rechtzeitig um den körperlichen Aspekt des Musizierens zu kümmern, könnte darum die vielleicht sinnvollste Investition in Ihre berufliche Zukunft sein.

Lerne ich komplizierte anatomische Begriffe?
Nein.

Akademisches Wissen ist nicht notwendig, manchmal ist es sogar kontraproduktiv.

Im Workshop geht es um die Erweiterung Ihrer funktionellen Freiheit.

Ein Beispiel: Sie müssen nicht die lateinischen Namen der acht Handwurzelknochen kennen. Es würde Ihr Bewegungsverhalten nicht verändern. Was Sie wissen solllten: Wo genau und um welche Achse dreht sich Ihre Hand und was hat die Handwurzel damit zu tun? Hat sie etwas damit zu tun?

Dies zu wissen, kann den Unterschied ausmachen zwischen einer Sehnenscheidenentzündung oder einem Karpaltunnelsyndrom und einer langen, erfüllten Karriere.

Nach dem Workshop werden Sie es wissen und Sie werden schon begonnen haben, dieses Wissen zu einem Teil Ihres verbesserten Bewegungsverhaltens werden zu lassen.

Bieten Sie auch Einzel-Coachings für Musiker an?
Ja.

Können Sie etwas zum theoretischen Hintergrund Ihrer Arbeit sagen?
Gern. Grundlage dessen, was ich in diesem Seminar vermittle, sind (in theoretischer wie auch in praktischer Hinsicht) die Arbeiten von (in alphabetischer Folge) F. M. Alexander, Moshé Feldenkrais , Thomas Hanna, Hans Jacoby und Elsa Gindler, Ida Rolf, Mable Todd, die neuesten Erkenntnisse der Neurowissenschaften zu Bewegung, Körperwahrnehmung und innerer Repräsentation, Erkenntnisse und Forschungsergebnisse aus den Bereichen Musikphysiologie und Musikermedizin, ideokinetische Ansätze, Accelerated Learning Techniques und mehr.

Wenn Sie sich für Verfahren somatischer Erziehung interessieren, empfehle ich Ihnen, ein bisschen in meinem Blog zu stöbern: Alexander Technique and the Mind Body Arts and Sciences

Bieten Sie dieses Seminar auch außerhalb Berlins an? Vielleicht sogar in unseren Räumlichkeiten?
Ja, sehr gern. Schreiben Sie mir einfach eine Mail oder rufen Sie mich an.