Sind Sie wütend, traurig oder frustriert?

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(…) »Wer sein geistiges Wohlbefinden verbessern möchte, sollte genau wissen, was es beeinträchtigt«, sagt der Psychologe Emre Demiralp von der University of Michigan. Genau damit haben depressive Menschen aber offenbar Probleme, legen die Ergebnisse seines Forscherteams nahe: Sie können schlechter zwischen verschiedenen Arten von negativen Emotionen unterscheiden als gesunde Personen. Dadurch scheint die Trennung zwischen den Emotionen Angst, Trauer, Wut, Schuldgefühle, Frustration oder Scham gleichsam zu verschwimmen, berichten die Psychologen. (…)
»Unsere Ergebnisse lassen vermuten, dass es für das geistige Wohlbefinden günstig ist, sich eindeutig darüber im Klaren zu sein, welche negativen Emotionen man empfindet«, resümiert Demiralp. Ein unbestimmter Eindruck, sich schlecht zu fühlen, hilft nicht bei der Suche nach der Wurzel des Übels. (…)
(zitiert aus: Bild der Wissenschaft, News vom 26.09.2012)

Wie fühlen Sie sich, gerade jetzt, in diesem Moment? Woher wissen Sie, dass das Gefühl, das Sie empfinden, tatsächlich das Gefühl ist, das Sie zu empfinden meinen? Was könnten Sie tun, um die verschiedenen Gefühle, zu denen Sie fähig sind, deutlicher voneinander abzugrenzen?

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