Mit der Welt in Berührung

Sich seiner Gelenke und ihrer Lage innerhalb des Körpers bewusst zu sein, meint nicht, sie zu spüren.

Es meint, sich ihrer gewahr zu sein, zu wissen, wo genau sie liegen, ein klareres inneres Bild der eigenen Struktur und Organisation zu haben.

Machen Sie sich die Lage Ihrer Gelenke bewusst, ohne sie »spüren« zu wollen.

»Denken« Sie Freiheit, Weite und Beweglichkeit in Ihren Gelenken, ohne überprüfen zu wollen, ob das, was Sie da denken, auch Wirkung zeigt.

Das tut es, auch ohne dass Sie es spüren können.

Etwas anderes ist dies:

Spüren Sie, wie Ihr Körper in Kontakt ist mit der ihn umgebenden Welt, um Spannungen, die sich aufgebaut haben, »abzuleiten«.

Es ist wunderbar einfach, leicht und effektiv.

Nehmen Sie wahr, wo Ihr Körper »in Kontakt« ist, Ihre Füße den Boden berühren, Ihr Gesäß die Sitzfläche, Ihre Hände die Unterlage etc.

Nehmen Sie jeden einzelnen Kontakt wahr, spüren Sie ihn, nehmen Sie ihn sehr genau wahr, jeden (!) einzelnen Kontakt, und lassen Sie dann alle Spannungen einfach aus Ihrem Körper hinausfließen, über diese Kontakte hinaus in die Sie umgebende Welt, die Sie berühren und die Sie berührt.

Wenn Sie nicht genau wissen, wie man so etwas tut, tun Sie einfach so als ob.

Stellen Sie sich vor, wie all das, was sich unnötigerweise aufgestaut hatte, abfließen kann, und kommen Sie wieder in Fluss.

Nehmen Sie die Orte, an denen Sie mit der Welt in Berührung sind, nicht als trennend, sondern als verbindend wahr, und geben Sie auf angenehm entspannende Weise überflüssige Spannung ab.

Auch wenn Sie dieses Loslassen − wie so manches, was eigentlich ganz leicht ist − am Anfang ein wenig üben müssen: Sie werden es spüren.

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