Gut genug

Haben Sie bemerkt, wie sehr ein kleines Wort Ihre Selbstwahrnehmung zu verändern vermag?

Spielen Sie heute einmal mit einigen Sätzen, die Sie sich innerlich über andere sagen.

Sagen Sie die Sätze laut, es macht, wie Sie bemerkt haben werden, einen Unterschied.

Und setzen Sie den Namen ein, an den Sie als Erstes und ganz unmittelbar denken.

Er/sie ist − als Schüler/in − gut genug.

Er/sie ist − als Lehrer/in − gut genug.

Er/sie ist − als Sohn/Tochter − gut genug.

Er/sie ist − als Vater/Mutter − gut genug.

Er/sie ist − als Liebhaber/in − gut genug.

Er/sie ist − als Bruder/Schwester − gut genug.

Er/sie ist − als Freund/in − gut genug.

Er/sie ist − als Partner/in − gut genug.

Er/sie ist − als Ehemann/-frau − gut genug.

Er/sie ist − als Großvater/-mutter − gut genug.

Er/sie ist − als Mensch − gut genug.

Er/sie ist gut genug.

Und wenn Ihnen weitere Sätze in den Sinn kommen, probieren Sie sie aus.

Welcher dieser Sätze hat Sie in besonderer Weise an einen anderen Menschen denken lassen, der Ihnen bisher nicht gut genug erschien?

Vielleicht weil Ihnen im Nachdenken über diesen Menschen ein unscheinbares kleines Wort fehlte.

Wer wären Sie im Verhältnis zu diesem anderen Menschen, wenn er oder sie Ihnen gut genug wäre.

Wie würde sich dieser andere Mensch verändern, wenn Sie ihn anders wahrnehmen würden?

In Ihrer inneren Wahrnehmung (das wissen Sie schon jetzt) und auch in der äußeren Welt.

Wohlgemerkt: ohne dass er oder sie davon weiß.

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