Gut

Manchmal ist es so, dass wir uns mit Formulierungen wie »Ich kann … gut« oder »Ich bin gut / eine gute / ein guter …« etwas unbehaglich fühlen.

Wobei die erste Formulierung sich auf Ihr Verhalten bezieht und die zweiten auf Ihre Identität.

Beschränken wir uns hier einmal auf die so genannten Identitätsaussagen.

Prüfen Sie für sich selbst, wie gelassen − und ohne dass es Sie unangenehm berührt − Sie Folgendes lesen und sagen können.

Sagen Sie den jeweiligen Satz laut (es macht tatsächlich einen Unterschied) und spüren Sie der Wirkung nach, die er auf Sie hat.

Ich bin ein guter Schüler (Schülerin).

Ich bin eine gute Lehrerin (Lehrer).

Ich bin ein guter Sohn (Tochter).

Ich bin eine gute Mutter (Vater).

Ich bin ein guter Liebhaber (Liebhaberin).

Ich bin eine gute Schwester (Bruder).

Ich bin ein guter Freund (Freundin).

Ich bin eine gute Partnerin (Partner).

Ich bin ein guter Ehemann (Ehefrau).

Ich bin eine gute Großmutter (Großvater).

Ich bin ein guter Mensch (Mensch).

Ich bin gut.

Und dann ergänzen Sie diese Sätze um ein kleines, entscheidendes Wort: genug.

Ich bin − als Schülerin, Lehrer, Tochter, Vater etc. − gut genug.

Und nehmen Sie wahr, wie ein kleines Wort Ihre Identität verändert.

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