Die Dinge

Nicht alles aber ist wieder zu beschaffen.



Da gibt es die Dinge, an denen Sie hängen und die wegzuwerfen Sie nicht übers Herz bringen, weil Sie glauben, dass damit ein Teil von Ihnen ginge.



Die Schulhefte der Kinder, die heute schon lang in fernen Städten studieren, der wuchtige Schrank der geliebten Großeltern, der eigentlich gar nicht zu Ihrer schlichten Einrichtung passt, die Fachzeitschriften der letzten Jahrzehnte, in denen Schätze des Wissens verborgen sein mögen, die Sie sicherlich irgendwann einmal heben werden, wenn Sie nur Zeit und Muße fänden.



Legen Sie sich ein – auch hier wieder: wirklich schönes – Heft an und schreiben Sie auf, was diese Dinge und die Menschen, die Sie mit diesen Dingen verbinden, Ihnen bedeutet haben und bedeuten.



Fotografieren Sie die Dinge, wenn Sie befürchten, dass Sie mit der Zeit nicht mehr wissen werden, wie sie ausgesehen haben, wenn Sie sie weggeworfen oder weggegeben haben.



Bewahren Sie stellvertretend für das Ganze – pars pro toto – das erste Schulheft Ihrer Kinder auf, den Schlüssel des Schrankes, die eine Zeitschrift, in der Sie vor Zeiten einen Artikel gelesen, der Sie wesentlich berührt hat.



So achten Sie die Dinge.

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