Angst

Angst ist ein Gefühl. Wir haben es, wir sind es nicht.

Und wir können es, wie jedes andere Gefühl auch, einfach loslassen.

Wie aber lässt man ein Gefühl – ganz bewusst – los?

Man hält es fest, man nimmt es wahr, so wie es ist, jetzt im Moment, man lässt es zu, ganz und gar.

Man heißt es sogar willkommen (so wie man einen Gast willkommen heißt, der kommt und wieder geht).

Und dann lässt man es los.

Vielleicht gerade jetzt, gerade hier.

Denken Sie einmal an etwas, das Sie ängstigt und nehmen Sie dieses Gefühl wahr.

Wo spüren Sie es?

Nur dieses Gefühl, so wie es jetzt zu spüren ist, einfach so, ohne sich anzustrengen, ohne mehr spüren zu wollen, als Sie spüren, jetzt im Moment.

Nehmen Sie wahr, was Sie spüren und lassen Sie es einfach zu.

Könnten Sie sich gestatten, dieses Gefühl zuzulassen?

Es einfach wahrzunehmen?

Könnten Sie sich gestatten, es willkommen zu heißen? (Auch wenn Ihnen das etwas merkwürdig erscheinen mag, bei einem Gefühl, das Sie eigentlich gar nicht mögen.)

Wären Sie bereit dazu?

Und: Könnten Sie sich gestatten, dieses Gefühl loszulassen?

Nur gerade hier. Nur gerade jetzt.

Wären Sie bereit dazu?

Wenn Sie es könnten.

Wann?

Und dann lassen Sie es los.

Und noch etwas mehr.

Vielleicht stellen Sie sich vor, wie Sie innerlich eine Tür öffnen oder ein Tor oder was auch immer Sie sich vorstellen mögen, dass es Ihnen leichter macht, dieses Gefühl einfach gehen zu lassen.

Erlauben Sie dem Gefühl zu gehen.

Es ist bloß eine Entscheidung, da gibt es nichts zu tun.

Ich erlaube dir zu gehen.

Und dann spüren Sie dorthin, wo dieses Gefühl eben noch war und nehmen Sie wahr, was dort jetzt zu spüren ist.

Könnten Sie sich gestatten, auch dieses Gefühl zuzulassen?

Es einfach wahrzunehmen?

Könnten Sie sich gestatten, es willkommen zu heißen?

Wären Sie bereit dazu?

Könnten Sie sich gestatten, dieses Gefühl loszulassen?

Nur gerade hier. Nur gerade jetzt.

Wären Sie bereit dazu?

Wenn Sie es könnten.

Wann?

Und dann lassen Sie es los.

Noch einmal: Vielleicht stellen Sie sich vor, wie Sie innerlich eine Tür öffnen oder ein Tor oder was auch immer Sie sich vorstellen mögen.

Erlauben Sie dem Gefühl zu gehen.

Es ist bloß eine Entscheidung, da gibt es nichts zu tun.

Ich erlaube dir zu gehen.

Und dann spüren Sie dorthin, wo dieses Gefühl eben noch war und nehmen Sie wahr, was dort jetzt zu spüren ist.

Könnten Sie sich gestatten, auch dieses Gefühl zuzulassen?

Es einfach wahrzunehmen?

Könnten Sie sich gestatten, es willkommen zu heißen?

Wären Sie bereit dazu?

Könnten Sie sich gestatten, dieses Gefühl loszulassen?

Aufhören, es festzuhalten.

Nur gerade hier. Nur gerade jetzt.

Wären Sie bereit dazu?

Wenn Sie es könnten.

Wann?

Und dann lassen Sie es einfach los.

Erlauben Sie dem Gefühl zu gehen.

Es ist bloß eine Entscheidung, da gibt es nichts zu tun.

Ich erlaube dir zu gehen.

Und dann spüren Sie dorthin, wo dieses Gefühl eben noch war und nehmen Sie wahr, was dort jetzt zu spüren ist.

Wiederholen Sie dies noch einige Male, mit dem immer gleichen oder einem ganz anderen Gefühl.

Und nehmen Sie wahr, wie leicht es sein kann, Gefühle einfach loszulassen.

Statt sie zu unterdrücken, vor ihnen davonzulaufen, sie unkontrolliert auszuagieren – einfach loslassen.

Immer nur gerade jetzt.

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