Ich helfe Studierenden und Hochschulabsolventen, ihre wahren Stärken und Talente zu entdecken und die richtigen beruflichen Entscheidungen zu treffen, statt sich endlos zu verzetteln.

Das dreimonatige berufliche Entwicklungsprogramm umfasst

  • E-Mails (Text, Audio, Video)
  • wöchentliche Online-Meetings
  • jederzeit persönliches Feedback

Für wen ist dieses Programm?
Für Menschen, die sich für einen Beruf entscheiden oder sich beruflich neu orientieren müssen oder möchten. Sie lernen sich selbst und Ihre Stärken und Talente in diesem Training in einer Tiefe kennen, die es Ihnen ermöglichen wird, sich neu auszurichten und das, was Sie wirklich wollen, in gelebtes Leben umzusetzen und Ihr volles, Ihr wahres Potential zu leben.

Themenauswahl

  • Situationsanalyse
  • Persönlichkeitsmerkmale
  • Diverse Testverfahren
  • Stärken und Schwächen
  • Persönliches Werteprofil
  • Talent und Potential
  • Kompetenzmatrix
  • Vision, Mission und Ziele
  • Motivation und Motivatoren
  • Persönliche Ressourcen
  • Wahrnehmungsfilter
  • Kommunikative Kompetenz
  • Das Vorstellungsgespräch
  • Sinn und Suche
  • Entscheidungen
  • Verdichtetes

Zu wissen, was man wirklich, wirklich will
Wenn Sie sich unter Michael Schürks meinen Lebenslauf anschauen, werden Sie ahnen, dass mich dieses Thema lange begleitet hat. Ich gehöre eindeutig nicht zu jenen Menschen, die schon als Kinder wussten, was sie werden wollten und die diese Erkenntnis dann konsequent umgesetzt haben. Mein Lebenslauf ist bunt und wie man so sagt, gebrochen. Herauszufinden, was ich wirklich, wirklich will, war mehr Arbeit als Abenteuer. Heute weiß ich, dass ich immer schon professioneller Coach sein wollte, mehr als alles andere. Und ich weiß, dass ich es kann, ich muss es nicht üben, es ist kinderleicht. Das war es schon vor fünfundzwanzig Jahren, als ich anfing, als Coach zu arbeiten.

Individuelles Bewerbungscoaching in Berlin
Zurzeit arbeite ich – neben der Arbeit in meiner eigenen Praxis – in einem Unternehmen in Berlin-Mitte einige Stunden die Woche freiberuflich als Bewerbungscoach und führe individuelles Bewerbungscoaching für Akademiker, Fach- und Führungskräfte durch. Die Klienten dort haben von der Agentur für Arbeit oder vom Jobcenter 27 Coachingeinheiten zugestanden bekommen. Wir erarbeiten gemeinsam Persönlichkeits- und Kompetenzprofil, bestimmen Talente, Stärken, Schwächen, sprechen über Wünsche, Träume, Ziele. Eine Arbeit, die mich tief befriedigt.

Wohin mein Herz geht
Vor einiger Zeit habe ich an einem zehnstündigen Online-Workshop teilgenommen, bei dem es um meine Positionierung und meine Außendarstellung als Coach ging. Nicht Coaching also war das Thema, sondern The Business of Coaching, die andere Seite der Medaille. Irgendwann um die Mittagszeit wurde die Frage gestellt, wer unsere Lieblingsklienten seien, wohin „unser Herz ginge”. Wir hatten zehn Minuten Zeit, jeder für sich, diese Frage zu beantworten, der Webinar-Raum wurde geschlossen. Ich dachte nach und plötzlich, unvermittelt, begann ich zu weinen. Was war geschehen, woran hatte ich gedacht? Mir waren meine Klienten aus dem Bewerbungscoaching in den Sinn gekommen. Und mir war wie nie zuvor bewusst geworden, wie grandios ein Leben scheitern, wie sehr ein Mensch sich selbst verfehlen kann, wenn er sich selbst nicht kennt. Ich dachte an einen Klienten, der hoch begabt und mit einem besonderen Talent gesegnet, plötzlich den roten Faden entdeckte, der sich durch sein ganzes Leben zog. Ein Leben, das er mit Aushilfstätigkeiten auf dem Bau, in Callcentern und im Sicherheitsdienst verbracht hatte, weil er sich seines Talents und seiner Stärken nie bewusst geworden war. Und für den es vielleicht jetzt zu spät ist, um das Steuer noch einmal herumzureißen. Und andere Klienten, die auf Leben zurückschauen, die in ähnlicher Weise nie die ihren waren. Und ich dachte an mein eigenes Leben, in dem ich über so lange Zeit auf der manchmal spannenden, oft aber auch bloß verzweifelten Suche gewesen war nach dem, was ich wirklich will und was ich wirklich kann. All das berührte mich sehr.

Und es war die Antwort auf die Frage, wohin mein Herz geht.

Die allzeit aktuellen Fragen: Wissen Sie, was Sie wirklich, wirklich wollen? Erinnern Sie sich an Ihre Träume? Folgen Sie Ihrem Herzen? Leben Sie Ihre Träume, Ihr wahres Potential?

Beruflich unerfüllt
Die neueste Gallup-Studie besagt: 70 % der deutschen Angestellten leisten Dienst nach Vorschrift, 15 % haben innerlich bereits gekündigt. Das sind erschütternde Zahlen. Zum Teil sind es die Führungskräfte, die hier versagen, weil sie nicht realisieren, dass „Führung heißt, die Leistung anderer zu ermöglichen” (Dr. Reinhard K. Sprenger), der eigentliche und tiefere Grund aber für diese Tragik ist in der Regel, dass Menschen in Unkenntnis ihrer selbst in Berufen landen, die mit dem, was sie eigentlich können und wirklich, wirklich wollen, herzlich wenig zu tun haben. Wenn Sie zu denen gehören, die unglücklich und beruflich unerfüllt sind, dann warten Sie nicht zu lange. Auch Ihre Zeit ist begrenzt. Es braucht nur eine einzige Entscheidung, um ein vollkommen anderes Leben zu führen. Und wenn Sie ganz am Anfang stehen, dann empfehle ich Ihnen von Herzen, sich zuvor so weit wie möglich Ihrer Stärken und Talente bewusst zu werden, bevor Sie sich entscheiden. Denn die Entscheidung, die Sie zu treffen haben, ist eine der wichtigsten Ihres Lebens.
WirtschaftsWoche, März 2017

Sich selbst und andere erkennen
Die Bestimmung Ihrer Persönlichkeitsmerkmale ist ein zentrales Element unserer gemeinsamen Arbeit. Es gibt da ein Vielzahl von Modellen. Wahr ist ein Modell ja nie, manche Modelle aber sind sehr nützlich.

Am Beispiel Introversion
Ich will Ihnen einmal am Beispiel der Persönlichkeitsdimension Introversion zeigen, wie wichtig es ist, sich selbst hinreichend zu kennen. Weiß man sehr wenig von sich, dann fällt es schwer herauszufinden, was man wirklich, wirklich will. Sich selbst zu erkennen ist ein erster wichtiger Schritt.

Was bedeutet introvertiert?
Introversion und Extraversion sind angeborene Veranlagungen und bleiben im Verlauf des Lebens relativ stabil. Introvertierte und extrovertierte* Menschen brauchen ein unterschiedliches Maß an äußeren Reizen, um sich wohl zu fühlen und handlungsfähig zu bleiben. Ihre Energie beziehen sie aus unterschiedlichen Quellen. Introvertierte richten ihre Aufmerksamkeit am liebsten nach innen, sind tiefsinnig, häufig sehr kreativ und laden, wenn sie sich erschöpft haben, ihre Batterien wieder auf, indem sie sich zurückziehen, allein sind, ein Buch lesen, spazieren gehen. Der Extrovertierte lädt seine Batterien auf, indem er mit anderen Menschen zusammen ist.

Bei dem, was ich hier auf diesen Seiten schreibe, folge ich dieser Definition. Alles andere verwirrt nur.

Was bedeutet es nicht?
Introversion bedeutet nicht, dass man schüchtern sei, nicht in der Lage, mit anderen Menschen gute Gespräche zu führen (das Gegenteil ist meist der Fall) oder ängstlich, was das Reden vor einer größeren Gruppe angeht. All das kann auch der Fall sein, Introversion aber ist anders definiert.

Ist introvertiert und zurückhaltend redundant?
Introversion bedeutet nicht, dass man notwendigerweise zurückhaltend ist, sondern dass man den Rückzug, die Stille, die Einsamkeit braucht, um seine Batterien aufzuladen. Extrovertierte Menschen brauchen dazu andere Menschen. Ein Beispiel aus dem beruflichen Kontext: Natürlich sind die meisten introvertierten Menschen in Führungspositionen eher zurückhaltend, weil es für sie anstrengend ist, „mit Druck” zu führen. Es gibt aber auch solche introvertierten Führungskräfte, die im Job „schauspielern”, denen man Ihre Introversion kaum anmerkt, und die sich dann immer wieder, irgendwo, in aller Stille, davon erholen müssen. Viele introvertierte Menschen mit hoher Führungsverantwortung (Beispiel: der ehemalige amerikanische Präsident Barack Obama) haben sich expressives Verhalten in der Öffentlichkeit regelrecht antrainiert, brauchen aber immer wieder den Rückzug ins Private und arbeiten gern allein.

Was fällt introvertierten Menschen in der Regel nicht so leicht?
Der ungezwungene Umgang mit ihnen fremden Menschen, Smalltalk, freies Reden, im Mittelpunkt stehen, aufgesetzt freundlich lächeln (auch wenn sie innerlich heiter sind), Networking, Kaltakquise, unentwegt Gespräche initiieren, alles Laute, Schnelle, Wechselhafte, spontanes Entscheiden

Was fällt ihnen leichter?
Innehalten, Reflektieren, Beobachten, Zuhören, Schreiben, wertschätzendes Feedback geben, Empathie, motivierende Einzelgespräche führen, still sein, Ruhe ausstrahlen, verbindlich sein, planen, bedachtes Handeln

Sind Sie introvertiert?
Erstaunlich viele Menschen sind sich ihrer inneren Organisation und ihrer Persönlichkeitsmerkmale nur wenig bewusst. Ich erlebe häufig, dass Klienten normales eigenes Verhalten pathologisieren, nur weil die Kollegen sich mehrheitlich ganz anders verhalten. Da wundert sich der introvertierte Vertriebler, dass ihm Kaltakquise ein Graus ist oder das abendliche Bier im Kreise lärmender Kollegen. Oder der extrovertierte Steuerberater, der allein hinter seinem Schreibtisch verkümmert und nicht realisiert, dass ihm Gesellschaft fehlt.

Wortwolke, Jahre alt
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Starke Hinweise auf Introversion
Was, nach einigem Nachdenken, trifft auf Sie zu?

  • Sie schreiben lieber eine Mail, als dass Sie zum Telefonhörer greifen
  • Mit neuen, Ihnen noch unbekannten Kollegen kommen Sie nicht so leicht ins gesprächige Plaudern
  • Es braucht seine Zeit, bis Sie jemandem vertrauen
  • Sie haben eher wenige, aber gute Freunde, Ihr Freundeskreis ist sehr überschaubar
  • Sie führen lieber ein Gespräch unter vier Augen als im Großraumbüro, wo alle Sie hören
  • Sie arbeiten lieber oder zumindest sehr gern allein
  • Lieber gründlich als so schnell wie möglich
  • Sie erzählen eher realistisch als allzu überschwänglich
  • Sie denken erst und reden dann – wenn überhaupt
  • Sie denken erst und handeln dann – noch nicht
  • Nach vielen oberflächlichen Gesprächen in Folge brauchen Sie Ihre Ruhe
  • Privates erzählen Sie, wenn überhaupt, Ihren Freunden und nicht Fremden (und nur in gut begründeten Einzelfällen öffentlich im Web)
  • Small Talk ist nicht Ihre Kernkompetenz
  • Sie brauchen, wenn Sie emotional erschöpft sind, Einsamkeit, Ruhe und Stille, um Ihre Batterien wieder aufzuladen und sich zu erholen

Je mehr davon auf Sie zutrifft, desto introvertierter sind Sie. Wie so oft finden wir auch hier eine Normalverteilungskurve. In der Mitte tummeln sich die meisten. Wenn vieles hier auf Sie zutrifft, sind Sie deutlich introvertiert.

Vielleicht noch einige etwas subtilere Hinweise auf Introversion:

  • Sie fühlen sich manchmal sehr verloren und allein in großen Menschenmengen
  • Extrovertierte Kollegen finden, dass Sie sehr intensiv sind, immer sehr tief eintauchen in das, worum es Ihnen gerade geht
  • Sie langweilen sich selten
  • Networking („Never Eat Alone”), um Ihre Karriere zu befördern, erscheint Ihnen unaufrichtig
  • Eine Rede vor Hunderttausenden schreckt Sie weit weniger als die Aufforderung auf einer Party, doch auch mal was zu sagen
  • Sie lieben Ihren extrovertierten Partner, weil er so anders ist als Sie, verstehen aber nicht wirklich, wie man so laut leben kann
  • Sie haben einen sehr ausgeprägten inneren Monolog, eine innere Stimme, die alles kommentiert
  • Sie denken eher abstrakt konzeptionell, als dass Sie praktisch handeln
  • Sie lesen gern und viel, Bücher, nicht nur die tagesaktuelle Presse
  • Sie haben tatsächlich bis hierher gelesen, ohne nach zwölf Sekunden ungeduldig weiterzuklicken (nicht abgesichertes Kriterium!)

Brian Little, Professor an der Universität Cambridge, erzählt von den überraschenden Unterschieden zwischen Introvertierten und Extrovertierten. Sie können sich Untertitel in Deutsch anzeigen lassen.

Was ist nicht bloß Stärke, sondern Talent?
Talent ist, was man nicht lernen muss. Begnadetes Können. Ein unverdientes Geschenk. Ich erzähle Ihnen dazu eine kleine Geschichte. Ich habe in meiner Jugend Judo betrieben (eine japanische Kampfsportart, bei der man, so zumindest die Theorie, den Gegner auf sanftem Wege zu besiegen lernt) und war auch ziemlich gut darin, weil ich fleißig lernte und intensiv übte. Essen, meine Heimatstadt, war damals die Hochburg im Judo, es gab mehrere deutsche Jugendmeister, mit denen ich trainierte. Eines Tages kam jemand in unseren Verein, der nie zuvor Judo gemacht hatte. Zwei Monate später war er Stadtmeister. Drei Jahre später traf ich ihn zufällig auf einem Kasernengelände in Hildesheim, wo ich meinen Grundwehrdienst als Sanitätssoldat leistete. Ich fragte ihn, was er hier mache und er erzählte mir, dass er, zusammen mit anderen Mitgliedern der deutschen Judo-Nationalmannschaft, hier stationiert sei. Das ist Talent. Das ist nicht bloß Könnerschaft, für die man hart arbeiten und sich anstrengen muss. Talent ist das, was man kann, ohne sich dafür je angestrengt zu haben. Was können Sie, ohne es geübt zu haben?

Niemals fliegen
Was aber, wenn Sie weitab von dem leben, was Ihr eigentliches Talent ist und Ihre Stärken? Wenn Sie nicht herausgefunden haben, was Sie wirklich, wirklich wollen, sondern bloß das tun, was sich irgendwann einfach so ergab oder was andere von Ihnen wollten? Wenn Sie keine Ahnung haben, was Sie alles könnten, ohne sich anzustrengen. Dann bleiben Sie weit hinter dem zurück, was Sie leisten und erleben könnten und fühlen sich nicht erfüllt. Das Schlimme daran ist, dass Menschen manchmal gar nicht richtig mitbekommen, dass sie ein solches Leben leben. Sie leben in dieser Hölle und merken es kaum mehr. Sie haben sich darin eingerichtet und sich an die traurigen Umstände gewöhnt. Und wissen vor allem nicht, wie dem entkommen.


Eine Geschichte, die nachdenklich macht – vor vielen Jahren aufgesprochen

Wenn Sie nicht das Leben leben, das Sie leben könnten und das zu leben Ihnen wirklich entspricht, dann werden Sie niemals fliegen.

Mann auf Bank in einem Park Ein Mann auf einer Bank in einem Park | Foto: Ralf Hiemisch

Drei Monate, die Ihr Leben verändern
Ein Entwicklungsprogramm über 3 Monate, veränderungswirksam vom ersten Tag an, 12 Wochen intensiven Trainings, wöchentliche Online-Meetings über die gesamte Zeit, jederzeit persönliches Feedback. Das kostenlose Erstgespräch ist obligatorisch und immer der erste Schritt.

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